AUSBILDUNG ALLGEMEIN

Der Segelflugbetrieb und die Ausbildung findet hauptsächlich an den Wochenenden  statt. Flugausbildungsbetrieb von März bis November. Um 10:00 Uhr ist das gemeinsame Briefing. Danach wird der  Flugbetrieb organisiert.

 

Im Rahmen unserer Ausbildungsgemeinschaft mit dem LSV Vlotho sind ca. 14 Fluglehrer in den Bereichen Segelflugausbildung und Motorflugausbildung aktiv.

 

Gestartet wird im Flugzeugschlepp und mit einer Schleppwinde. Wir haben zwei Clubheime und einen Theorieraum.

Besonders im Herbst und Winter und Frühling sind hier ausgedehnte Segelflüge bei niedrigen bis großen Höhen in Richtung Süntel und Ith möglich. Ein gleichmäßiger Südwestwind (180° bis 240° / 8 kt++) ermöglicht mitunter ungeahnte Flugerlebnisse zu einer Jahreszeit, in der der Segelflug in Deutschland üblicherweise im Tiefschlaf liegt. Immer wieder sind einige wirklich „Hartgesottene Insider" in Aktion und stehen ständig in den Startlöchern, beobachten die Windlagen und die Niederschläge, um ja keinen guten „Hangflugtag" zu verpassen . ++Informationen für Gastpiloten++

Im Verein zu erwerbende Lizenzen bzw. Bereichtigungen:

( Beginn jederzeit nach individueller Vereinbarung )

 

Segelflugschein  SPL / LAPL (S)

 

Motorseglerschein LAPL (S)

+ Klassenberechtigung TMG

Erweiterungen:

  • Schleppberechtigung
  • Funksprechzeugnis BZF I + II
  • Motorflugschein LAPL (A)
  • Nachtflugberechtigung
Familie

AUSBILDUNG SEGELFLUG

A Lehrgang – Basisausbildung in Theorie und Praxis

Ziel dieses Einsteigerkurses ist die so genannte A-Prüfung, die ersten drei Alleinflüge im Segelflugzeug. Dafür wird mit erfahrenen Fluglehrern solange trainiert bis das Flugzeug bei Start, Landung, Grenzflugzuständen im Flug sicher beherrscht wird.

Dauer: ca. 8 – 14 Tage bei entsprechender Wetterlage und Können des Flugschülers, im Schnitt werden 40 bis 80 Flüge im Doppelsitzer benötigt. Nach der A – Prüfung (Erster Alleinflug unter Aufsicht des Fluglehrers vom Boden! ) kann sofort die Ausbildung für Fortgeschrittene angeschlossen werden.

Empfehlung Ausbildungsbeginn :
Optimaler Ausbildungsbeginn der Segelfluglizenz ist (März). Bei entsprechendem Können, steht dem ersten Alleinflug im Sommer nichts im Wege.

 

Vorraussetzungen:

Vollendung des 14. Lebensjahres für Segelflieger bzw. des 16. Lebensjahres für Motorflieger (zu Beginn der Ausbildung)

  • Medizinisches Tauglichkeitszeugnis
  • Nachweis der Teilnahme am Kurs Sofortmaßnahmen am Unfallort
  • Erklärung zu anhängenden Strafverfahren
  • Negative Personenauskünfte durch Auszüge aus dem polizeiliches Führungszeugnis, dem Verkehrszentralregister und der Luftfahrer-Eignungskartei
  • Identitätsnachweis durch Personalausweis und Geburtsurkunde

Alle Fluglehrer bilden ehrenamtlich im Verein aus. Diese sind beruflich teilweise in verschiedenen Luftfahrtbereichen als Verkehrspiloten (ATPL) /Ingenieure / Sachverständige / Flugzeugbauer beschäftigt.

Ausbildung für Fortgeschrittene:
Nach den ersten unvergesslichen Alleinflügen geht das Abenteuer erst richtig los. Längere Flüge im Weserbergland und in der Thermik und die Beherrschung des Segelflugzeugs in allen Situationen stehen auf dem Programm zur B – und C – Prüfung.

Umfang:
Flüge allein und mit Fluglehrer, Umschulung auf weitere Segelflugzeugmuster, B – und C Prüfung, Einstieg in Thermik und Hangflug.

Dauer:
individuell, einzelne Tage bei entsprechender Wetterlage VFR
info: VFR (visual flight rules)=Sichtflugbedingungenbildschirmfoto_glueckwunsch2

 

 

AUSBILDUNG MOTORSEGELFLUG

Motorseglerpiloten  und Motorflieger nutzen an den Wochenenden im Sommer häufig die Möglichkeit, mit den Vereinsflugzeugen von Porta aus auf die norddeutschen Inseln zu fliegen, um dort einen Tag oder das ganze Wochenende zu verbringen. Doch nicht nur weitere Strecken, auch kleine Flüge zwischendurch sind bei gutem Wetter problemlos möglich, denn der Vorteil eines Motorseglers ist seine Unabhängigkeit. Während Segelflieger auf ein Team an Vereinskameraden angewiesen ist, um in die Luft zu kommen, braucht es mit dem Motorsegler lediglich - richtig - den Motor.

Als besonders Aufregend wird im Rahmen der Motorflugausbildung von den meisten Flugschülern das Anfliegen von "richtigen" Verkehrsflughäfen wie Hannover, Paderborn, Münster etc. bewertet. Ein spannender Flug, bei dem es einige besondere Abläufe zu berücksichtigen gilt. Doch keine Panik, unsere Ausbildung in Theorie und Praxis bereitet jeden sehr gut darauf vor.


LAPL* A   und   LAPL (S) +TMG

(*Light Aircraft Pilot Licence)

Die Privatpilotenlizenz (Flugschein) nach europäischen Richtlinien wird bei uns auf Wunsch komplett auf modernen Motorseglern (TMG) ausgebildet und ist damit um einiges günstiger als mit sogenannten Echo-Klasse Flugzeugen (z.B. Cessna). Unsere 3 Motorsegler sind mit moderner Avionic (GPS / Transponder / Funknavigation) für die Navigationsausbildung (CVFR) ausgerüstet.

Nach der praktischen und theoretischen Ausbildung sowie einem Überlandflug (allein) über min. 270 Kilometer wird die Ausbildung mit einer Theorieprüfung und einem Prüfungsflug abgeschlossen und man erhält die Privatpilotenlizenz mit der Klassenberechtigung für Reisemotorsegler LAPL-S TMG. Nun ist die Erweiterung auf die vollwertige Motorfluglizenz LAPL (A) Flugzeuge bis 2 Tonnen max. Abfluggewicht auf unserer Robin DR-400-180 (D-EDWN) möglich.

Dieses sogenannte Upgrade vom Motorsegler auf eine Echo Klasse Maschine umfasst 5 Flugstunden, und wird ebenfalls durch eine Prüfung abgeschlossen.

Vorraussetzungen:

  • Vollendung des 16. Lebensjahres für Motorflieger (zu Beginn der Ausbildung)
  • Medizinisches Tauglichkeitszeugnis
  • Nachweis der Teilnahme am Kurs Sofortmaßnahmen am Unfallort
  • Erklärung zu anhängenden Strafverfahren
  • Negative Personenauskünfte durch Auszüge aus dem polizeiliches Führungszeugnis, dem Verkehrszentralregister und der Luftfahrer-Eignungskartei
  • Identitätsnachweis durch Personalausweis und Geburtsurkunde
  • seitdem das Bundesinnenministerium die Durchführung von Zuverlässigkeitsüberprüfungen (auch ohne entsprechende DVO) unter Berufung auf das LuftSiG durchgesetzt hat, muss bei den zuständigen Landesluftfahrtbehörden auch eine solche "ZÜP" beantragt werden.

 

Flugschein-Kosten Motorfluglizenz  LAPL (A) :

Die Ausbildungskosten können je nach Können des Flugschülers und aktuellen Treibstoffpreisen leicht variieren. Am besten wäre es, ihr lasst euch persönlich von uns beraten und den Ablauf der Ausbildung erklären. Eine gute Nachricht schon vorweg, die die Kosten im Rahmen hält: Für unsere ehrenamtlichen Fluglehrer fallen keine Gebühren an. Das unterscheidet uns als Verein beispielsweise von einer kommerziellen Flugschule. Wie das bei jedem anderen Verein allerdings auch der Fall ist, sind wir auf die Motivation, den Teamgeist und das Mitmachen unserer Mitglieder angewiesen und jeder übernimmt seinen Part für einen reibungslosen Vereinsbetrieb.

 

Ausbildungsübersicht:

In der theoretischen Ausbildung werden folgende Fächer gelehrt:

  • Luftrecht
  • Menschliches Leistungsvermögen
  • Flugnavigation
  • Meteorologie (METAR)
  • Sprechfunkverkehr
  • Navigation
  • Aerodynamik
  • Flugzeugtechnik
  • Instrumentenkunde

 

Ausbildungsbegleitendes Material (Flugbetriebshandbücher unserer Verein-Flugzeuge / Flugpläne / Wetter / Bedienungsanleitungen etc.) im Mitgliederbereich online abrufbar.

 

In der praktischen Ausbildung werden folgende Fähigkeiten vermittelt:

  • Checklisten lesen
  • Starten
  • Kontrolle der Instrumente
  • Flugkontrolle
  • Flugfunk
  • Fliegen in der Platzrunde
  • Horizontal-, Steig-, Sink- und Kurvenflug
  • Landen
  • Navigieren (Koppelnavigation/Funknavigation mit VOR und NDB)
  • Fliegen im kontrollierten Luftraum
  • Fliegen unter Zuhilfenahme von Instrumenten (Künstlicher Horizont, Fahrtmesser, Drehzahlmesser, Höhenmesser, Variometer, Kurskreisel u.a.)
  • Alleinflug unter Anwendung des vorher Erlernten
  • Verhalten in besonderen Situationen (Power-Off/On Stalling, Ziellanden, Sicherheitslandung, Durchstarten, Notlanden – bei Segelfliegern auch Anflüge aus ungewohnter Position, Seilriß, Trudeln)

max_als_pilot

AUSBILDUNG FLUGLEHRER

Die Fluglehrer des ACBO-L sind ehrenamtlich tätig, haben teilweise jedoch auch im Beruf mit der Fliegerei zu tun - einige als Piloten eines Airliners, als Fluggerätmechaniker, Piloten bei der Bundeswehr oder als Ingenieure. Eines haben Sie alle gemeinsam: Die Liebe zur Fliegerei und eine oft jahrelange Mitgliedschaft in unserem Verein. Die meisten von ihnen haben selbst als Jungs und Mädels im ACBO-L das Fliegen gelernt und freuen sich nun darauf, Flugschülern und Flugschülerinnen ihr Wissen weiterzugeben.

Eine Übersicht aller Fluglehrer folgt demnächst hier. Wir arbeiten daran, sie einmal alle vor die Kamera zu bekommen.
bildschirmfoto_fluglehrer

Flugbetrieb

ACBO-L

Aero  Club  Bad Oeynhausen-Löhne  e.V.

Flachsbleiche 6, 32549 Bad Oeynhausen

 

Version 2.7    I   25.05.2018    I   © ACBO-L

Familie
Flugbetrieb
Familie
Flugbetrieb
Familie
http://niehus-edv.de/entwurf/flugplatz/assets/ausbildung_segelflug.mp4
Flugbetrieb

AERO CLUB BAD OEYNHAUSEN-LÖHNE

VEREIN

AUSBILDUNG

MEDIEN

FLUGPLATZ

MITGLIEDER